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C1 MACHT SCHULE

Wissen wirkungsvoll vermitteln, heißt unterhaltsam lernen, denn Kinder und Jugendliche für Themen zu begeistern, die auf den ersten Blick nichts mit ihrer Lebenssituation zu tun haben, ist und bleibt immer wieder eine besondere Herausforderung.

Hier setzen wir mit dem Programm "C1 macht Schule" an.

Ein Besuch im Kino - für viele junge Menschen ein überaus vertrauter Treffpunkt - verschafft Gemeinschaftserlebnisse. Das Medium Film kann Schülern wie Lehrern den Einstieg in komplexe Themenbereiche erleichtern und Lerninhalte auf unterhaltsam-informative Weise vermitteln und festigen. Das C1 kann so zum Unterrichtsforum für Wissenschaft, Natur, Politik, Geschichte oder Kultur werden: Learning by viewing.

Wie Lesen und Schreiben gehört auch das Verstehen von Filmen und deren Wirkungsmechanismen zu den Kulturtechniken des 21. Jahrhunderts. Die Vermittlung von Filmkompetenz bekommt eine immer größere Bedeutung in einer von Medien bestimmten Gesellschaft. Und nicht zuletzt geht es uns um die Anerkennung der kulturellen Bedeutung des Films.

1956: Bei einem Kinobesuch in Westberlin sehen die Abiturienten Theo (Leonard Scheicher) und Kurt (Tom Gramenz) in der Wochenschau dramatische Bilder vom Aufstand der Ungarn in Budapest. Zurück in Stalinstadt entsteht spontan die Idee im Unterricht eine solidarische Schweigeminute für die Opfer des Aufstands abzuhalten. Doch die Geste zieht viel weitere Kreise als erwartet: Während ihr Rektor (Florian Lukas) zwar zunächst versucht, das Ganze als Jugendlaune abzutun, geraten die Schüler in die politischen Mühlen der noch jungen DDR. Der Volksbildungsminister (Burghart Klaußner) verurteilt die Aktion als eindeutig konterrevolutionären Akt und verlangt von den Schülern innerhalb einer Woche den Rädelsführer zu benennen. Doch die Schüler halten zusammen und werden damit vor eine Entscheidung gestellt, die ihr Leben für immer verändert… DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER erzählt ein zutiefst bewegendes Kapitel aus dem Tagebuch des Kalten Krieges, basierend auf den persönlichen Erlebnissen und der gleichnamigen Buchvorlage von Dietrich Garstka – einer der insgesamt 19 ehemaligen Schüler, die 1956 mit einer einfachen menschlichen Geste einen ganzen Staatsapparat gegen sich aufbrachten.

 Weitere Informationen zum Film (download):

Zusätzliche Infos

  • Land/Jahr D 2018
  • Länge 111 Min.
  • FSK ab 12 Jahre
  • Altersempfehlung
  • Fächer Deutsch, Ethik, Geschichte, Religion, Sozialkunde, Politik, Psychologie
  • Themen DDR, Politik, Geschichte
  • Filmstart 01.03.2018

Ein junger Mann, der an Muskelschwund leidet, bekommt einen neuen, völlig unerfahrenen Betreuer, der ein Freiwilliges Soziales Jahr ableistet. Über Hindernisse hinweg entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden ungleichen Charakteren, die von Samuel Koch und Nils Hohenhövel bewegend und sehr glaubwürdig gespielt werden. Das intensive Kammerspiel unter der Regie von Eibe Maleen Krebs beeindruckt aufgrund seiner Wahrhaftigkeit und der ungeschönten Radikalität eines schmerzlichen Abschieds vom Leben. Ein absolut sehenswerter Film, der tief unter die Haut geht!


Das erste Treffen ist alles andere als so, wie Christoph, der doch einfach nur etwas Gutes tun möchte, sich das wohl vorgestellt hat. Denn eigentlich braucht Sven gar keine Hilfe. Er hat eine Krankheit. Das ist ein Unterschied. Doch die Wahrheit ist: Selbst, um die Bach-Lieder hören zu können, die er so liebt, weil sie so "herrlich sphärisch" und "düster morbide" sind, braucht er Hilfe. Doch was am ersten Tag der Begegnung undenkbar scheint, entfaltet sich. Die beiden jungen Männer entwickeln Verständnis füreinander. Gleichwohl ist es eine Beziehung, die nicht leichtfüßig Richtung Freundschaft führt, sondern immer wieder durch Rückschritte geprägt ist. Denn Sven kann manchmal nicht heraus aus seiner Haut. Dann muss er verletzen und den jungen Mann an seinem Bett bloßstellen oder ihm Unrecht tun. Vielleicht, weil die Macht der Worte die einzige Macht ist, die ihm noch geblieben ist. Aber auch Christoph entwickelt sich weiter. Er lernt, Grenzen zu ziehen. Und vor allem: sich auf diesen Mikrokosmos einzulassen, in der eine andere Sprache gesprochen und Freude am Leben anders definiert wird. Der Vergleich zum Bestseller "Ziemlich beste Freunde", in dem ein Pflegehelfer mit seiner unkonventionellen Art einem reichen, isoliert lebenden Rollstuhlfahrer neuen Lebensmut gibt, scheint sich aufzudrängen. Gleichwohl hat die französische Filmkomödie mit diesem sensiblen und oft beklemmenden Kammerspiel wenig zu tun, auch wenn beide auf wahren Begebenheiten beruhen.Regisseurin Eibe Maleen Krebs schafft es, in "Draußen in meinem Kopf" ganz beiläufig die ganz großen Fragen zu stellen: Wie lange ist ein Leben noch lebenswert? Wann sollte Sterbehilfe erlaubt sein? Wie viel meiner Intimsphäre kann, will und muss ich im Krankheitsfall aufgeben? "Draußen in meinem Kopf" ist großes, nachdenkliches Kino, mit vielen Gefühlen. Ermöglicht wird das durch wunderbar überzeugend agierende Schauspieler, allen voran Nils Hohenhövel in der Rolle des FSJ-lers Christoph; und durch interessante Kameraperspektiven in der auf nur einen Raum limitierten Szene, die den beschränkten Alltag von Sven zumindest erahnen lässt.

 Weitere Informationen zum Film (download):

Zusätzliche Infos

  • Land/Jahr D 2018
  • Länge 99 Min.
  • FSK ab 12 Jahre
  • Altersempfehlung
  • Fächer Deutsch, Ethik, Sozialkunde, Werte und Normen, Sachkunde, Erziehungswissenschaften
  • Themen realistische Inszenierung einer todbringenden Krankheit
  • Filmstart 26.04.2018

In "Papst Franziskus: Ein Mann seines Wortes" begleitet Wenders das Publikum auf einer persönlichen Reise mit Papst Franziskus. Im Zentrum dieses Porträts stehen die Gedanken des Papstes, alle ihm wichtigen Themen, aktuelle Fragen zu globalen Herausforderungen und sein Reformbestreben innerhalb der Kirche. Das visuelle Konzept des Filmes lässt den Zuschauer mit dem Papst von Angesicht zu Angesicht sein. Ein Gespräch zwischen ihm und – im wahrsten Sinne – der Welt entsteht.

Kein Geringerer als Wim Wenders, der schon für 3 Dokumentarfilme Oscar-Nominierungen erhielt, porträtiert hier mit erstaunlichen Kinobildern den charismatischen “Papst der Dritten Welt”, Papst Franziskus, der sich bewusst nach Franz von Assisi benannt hat und dessen Regeln von Bescheidenheit und Anteilnahme tatsächlich vorlebt. Präsentiert werden dessen politisch durchaus radikale Ansichten in Sachen Ökologie, sozialer Gerechtigkeit oder Konsumgesellschaft. Immer wieder kommt Wenders dem Papst hautnah, durfte gar im Papamobil mitfahren, und gewährt ihm die Kraft seiner Worte: Mehrfach erhielt er Interview-Audienz im Vatikan. Er postierter die Kamera dabei so raffiniert, dass der Befragte wie Auge in Auge mit dem Zuschauer wirkt. In Zeiten von zunehmendem Zynismus in der Welt ein wichtiges wie ansteckendes Biopic über einen ebenso bescheidenen wie charismatischen Sinnstifter. Wenders begleitet den Papst auch bei dessen zahlreichen Reisen rund um den Globus und zeigt Franziskus etwa bei den Vereinten Nationen, im US-Kongress und in Jerusalem.

 Weitere Informationen zum Film (download):

Zusätzliche Infos

  • Land/Jahr D/F/I 2018
  • Länge 96 Min.
  • FSK ohne Altersbeschränkung
  • Altersempfehlung
  • Fächer Ethik, Religion, Werte und Normen
  • Themen Biopic, Gedanken des Papst
  • Filmstart 14.06.2018
 
Aktionen & Events
*0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz | max 0,42 €/Min aus dem dt. Mobilfunknetz
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