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C1 MACHT SCHULE

Wissen wirkungsvoll vermitteln, heißt unterhaltsam lernen, denn Kinder und Jugendliche für Themen zu begeistern, die auf den ersten Blick nichts mit ihrer Lebenssituation zu tun haben, ist und bleibt immer wieder eine besondere Herausforderung.

Hier setzen wir mit dem Programm "C1 macht Schule" an.

Ein Besuch im Kino - für viele junge Menschen ein überaus vertrauter Treffpunkt - verschafft Gemeinschaftserlebnisse. Das Medium Film kann Schülern wie Lehrern den Einstieg in komplexe Themenbereiche erleichtern und Lerninhalte auf unterhaltsam-informative Weise vermitteln und festigen. Das C1 kann so zum Unterrichtsforum für Wissenschaft, Natur, Politik, Geschichte oder Kultur werden: Learning by viewing.

Wie Lesen und Schreiben gehört auch das Verstehen von Filmen und deren Wirkungsmechanismen zu den Kulturtechniken des 21. Jahrhunderts. Die Vermittlung von Filmkompetenz bekommt eine immer größere Bedeutung in einer von Medien bestimmten Gesellschaft. Und nicht zuletzt geht es uns um die Anerkennung der kulturellen Bedeutung des Films.

Schwimmen, Fische fangen, in der Kälte überleben. Alles Dinge, die ein Pinguin instinktiv weiß. Oder auch erlernt. Doch bis es soweit ist, muss ein kleiner Pinguin, zusammen mit seiner Familie, viele Prüfungen bestehen. Denn das Leben im ewigen Eis ist hart und unerbittlich. Und bietet viele Gefahren. Zwölf Jahre nach seinem oscarprämierten Dokumentarfilm DIE REISE DER PINGUINE kehrt der Filmemacher Luc Jacquet im Rahmen des Projektes „Wild-Touch-Antarctica“ in die Antarktis zurück, um erneut das Leben der Kaiserpinguine zu begleiten und in fantastische und faszinierende Bilder zu packen. Wie schon im ersten Teil leistet die Kamera Phänomenales, wenn sie den Tieren unglaublich nahekommt und Eindrücke von monumentaler Schönheit einfängt- eine poetisch schöne und bildgewaltige Reise in ein eine artenreiche Welt, die es zu bewahren und zu schützen gilt.

Zusätzliche Infos

  • Land/Jahr F 2017
  • Länge 85 Min.
  • FSK ohne Altersbeschränkung
  • Altersempfehlung
  • Fächer Biologie, Ethik, Religion, Erdkunde
  • Themen Natur, Tiere, Geburt und Aufzucht, Nahrungssuche
  • Filmstart 02.11.2017

Ötzi ist die bekannteste Mumie der Welt. Wie sein Leben und sein Tod verlaufen sein könnten, erzählt das archaische Survivaldrama "Der Mann aus dem Eis" vor spektakulärer Kulisse - ein Drama voller Schmerz und Wut - und mit Jürgen Vogel in der Hauptrolle, der den körperlich herausfordernden Part bravourös meistert.1991 entdeckten Alpwanderer die seit etwa 5300 Jahren im Eis konservierte Leiche eines Manns. Seitdem zieht der nach dem Fundort im Ötztal getaufte und im Bozener Architekturmuseum ausgestellte „Ötzi“ Wissenschaftler, Verschwörungstheoretiker und Touristen aus aller Welt an. Für sein Abenteuer fiktionalisiert Regisseur und Autor Felix Randau die wenigen gesicherten Fakten zur Lebensweise des Eismanns. Wissenschaftler haben seinen Darminhalt erforscht, seine Fingernägel, seine mit Kohlenstaub eingebrannten Tattoos und sein Gebiss. Man weiß: Ötzi litt an Karies und Bandscheibenverschleiß, hatte eine Veranlagung zu Herz-Kreislaufproblemen und eine Laktose-Intoleranz. Er aß Fleisch vom Alpensteinbock und er trug „Leggings“ aus Ziegenleder. Aber warum rannte er vor 5300 Jahren in unwirtlicher Höhe in den Ötztaler Alpen herum? Wie starb er - und was war er für ein Mensch? Nichts ist bekannt über den Charakter, die Gedanken und Gefühle des Gletschermannes. Kelab heißt Randaus Ötzi. Kelab verlässt sein Dorf und seine Familie um auf die Jagd zu gehen. Als er zurückkommt, ist die Siedlung gebrandschatzt, seine Frau Kisis und sein Sohn Rasop sind tot, das heilige Totem seiner Sippe ist gestohlen. Nur ein Säugling überlebt. Kelab nimmt ihn mit. Und schwört Rache. Zumindest könnte es so gewesen sein. Randau hat für das Drehbuch genau recherchiert, es entstand unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Museum in Bozen. Im Film wird nicht viel geredet, vorwiegend sind es Wort- und Satzfetzen. Die Szenen in den spektakulären Berg- und Gletscherlandschaften sollen für sich sprechen. Ein archaisches Drama mit großen Bildern.

 Weitere Informationen zum Film (download):

Zusätzliche Infos

  • Land/Jahr D/ITA/AUT 2017
  • Länge 96 Min
  • FSK ab 12 Jahre
  • Altersempfehlung ab 15 Jahre
  • Fächer Ethik, Geschichte, Sozialkunde, Erdkunde
  • Themen Natur, Menschheitsgeschichte, Steinzeit, Abenteuer, Gewalt, Schuld (und Sühne), Filmsprache, Mythos, Tiere, Familie, Ethik
  • Filmstart 30.11.2017

Unglaublich, aber wahr: Während des Zweiten Weltkriegs gelingt es einigen jungen Juden, in der Anonymität Berlins unsichtbar zu werden. Regisseur Claus Räfle erzählt in seinem Film von Menschen, die dem NS-Regime ihr Leben abtrotzten, und er erzählt von Menschen, die still, aber entschlossen Widerstand geleistet haben. Sie erzählen die spannende und hoch emotionale Geschichte dieser wagemutigen Helden und widmen sich damit einem weitgehend unbekannten Kapitel des jüdischen Widerstands. Berlin, 1943. Das Nazi-Regime hat die Reichshauptstadt offiziell für „judenrein“ erklärt. Doch einigen Juden gelingt tatsächlich das Undenkbare. Sie werden unsichtbar für die Behörden. Oft ist es pures Glück und ihre jugendliche Unbekümmertheit, die sie vor dem gefürchteten Zugriff der Gestapo bewahrt. Nur wenige Vertraute wissen von ihrer wahren Identität. Da ist Cioma Schönhaus, der heimlich Pässe fälscht und so das Leben dutzender anderer Verfolgter zu retten versucht. Die junge Hanny Lévy blondiert sich die Haare, um als scheinbare Arierin unerkannt über den Ku’damm spazieren zu können. Eugen Friede verteilt nachts im Widerstand Flugblätter. Tagsüber versteckt er sich in der Uniform der Hitlerjugend und im Schoße einer deutschen Familie. Und schließlich ist da noch Ruth Gumpel, die als Kriegswitwe getarnt, NS-Offizieren Schwarzmarkt-Delikatessen serviert. Sie alle kämpfen für ein Leben in Freiheit, ohne wirklich frei zu sein... Als der Krieg 1945 zu Ende geht, haben von den 7000 versteckten Juden in Berlin nur etwa 1500 überlebt. Cioma, Hanny, Eugen und Ruth waren vier davon. DIE UNSICHTBAREN – WIR WOLLEN LEBEN von Claus Räfle setzt nicht nur ihnen, sondern allen Verfolgten und Rettern ein würdiges filmisches Denkmal.

 Weitere Informationen zum Film (download):

Zusätzliche Infos

  • Land/Jahr D 2017
  • Länge 110 Min.
  • FSK ab 12 Jahre
  • Altersempfehlung
  • Fächer Deutsch, Ethik, Geschichte, Religion, Sozialkunde, Politik, Philosophie
  • Themen
  • Filmstart 02.11.2017

Unser Land in einer Zeit, nicht allzu fern von heute: Nadesh ist entschlossen, über ihre Grenzen zu gehen, um im Rahmen eines Sportcamps einen der wenigen Stipendiatsplätze einer Elite-Uni zu ergattern. Doch nicht jeder in der Gruppe denkt so. Zach zeigt wenig Begeisterung für die Hochleistungsgesellschaft, die im Camp gefordert und gefördert wird. Zudem hat er gerade seinen Vater verloren und möchte am liebsten so wenig Zeit wie möglich in der Gruppe verbringen. Selbst sein Klassenlehrer, der Zachs Verhalten besorgt beobachtet, kommt nicht an ihn heran. Nadesh findet Zach faszinierend. Doch sie spürt auch, dass er mit seinen eigenwilligen Ansichten das Gruppengefüge durcheinander bringen könnte. Und so etwas wie unkontrolliertes Verhalten kann die Gesellschaft, in der Nadesh und Zach funktionieren sollen, nicht tolerieren. In seinem neuen Film JUGEND OHNE GOTT, frei nach der gleichnamigen Romanvorlage von Ödön von Horváth, entwirft Regisseur Alain Gsponer eine bedrohlich nah wirkende Dystopie. JUGEND OHNE GOTT ist starkes deutsches Kino. Ein überzeugender und mitreißender Genremix, der mit packender Spannung unterhält und mit seiner hochaktuellen Gesellschaftskritik zum Nachdenken anregt.

 Weitere Informationen zum Film (download):

Zusätzliche Infos

  • Land/Jahr D 2017
  • Länge 110 Min.
  • FSK ab 12 Jahre
  • Altersempfehlung
  • Fächer Deutsch, Ethik, Religion, Sozialkunde, Werte und Normen, Politik
  • Themen
  • Filmstart 31.08.2017
 
Aktionen & Events
*0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz | max 0,42 €/Min aus dem dt. Mobilfunknetz
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