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C1 MACHT SCHULE

Wissen wirkungsvoll vermitteln, heißt unterhaltsam lernen, denn Kinder und Jugendliche für Themen zu begeistern, die auf den ersten Blick nichts mit ihrer Lebenssituation zu tun haben, ist und bleibt immer wieder eine besondere Herausforderung.

Hier setzen wir mit dem Programm "C1 macht Schule" an.

Ein Besuch im Kino - für viele junge Menschen ein überaus vertrauter Treffpunkt - verschafft Gemeinschaftserlebnisse. Das Medium Film kann Schülern wie Lehrern den Einstieg in komplexe Themenbereiche erleichtern und Lerninhalte auf unterhaltsam-informative Weise vermitteln und festigen. Das C1 kann so zum Unterrichtsforum für Wissenschaft, Natur, Politik, Geschichte oder Kultur werden: Learning by viewing.

Wie Lesen und Schreiben gehört auch das Verstehen von Filmen und deren Wirkungsmechanismen zu den Kulturtechniken des 21. Jahrhunderts. Die Vermittlung von Filmkompetenz bekommt eine immer größere Bedeutung in einer von Medien bestimmten Gesellschaft. Und nicht zuletzt geht es uns um die Anerkennung der kulturellen Bedeutung des Films.

Das zunehmend alltäglich gewordene Bedrohungsszenario des Terrorismus hat längst zu einer gesellschaftlichen Akzeptanz präventiver Sicherheitspolitik geführt. Immer komplexere Algorithmen werden in Programmen bemüht, um verdächtige Personen schon im Voraus herauszufiltern – nach Kriterien, die keiner öffentlichen Debatte zugänglich sind und sich in juristischen Grauzonen bewegen. Da, wo der Film CITIZENFOUR aufhört, geht PRE-CRIME einen Schritt weiter. Die Regisseure Monika Hielscher und Matthias Heeder stellen einige der brennendsten Fragen unserer Zeit: Wie viel Freiheit sind wir bereit aufzugeben für das Versprechen absoluter Sicherheit? Und können wir uns auf das Urteil von Computern und Algorithmen wirklich verlassen?
http://www.kinofenster.de/film-des-monats/aktueller-film-des-monats/kf1710-pre-crime-arbeitsblaetter/

Zusätzliche Infos

  • Land/Jahr D 2017
  • Länge 88 Min.
  • FSK ab 6 Jahre
  • Altersempfehlung ab 16 Jahre
  • Fächer Deutsch, Ethik, Geschichte, Sozialkunde, Informatik
  • Themen Individuum und Gesellschaft, Digitalisierung, „Big Data“, Datenschutz, Macht, Überwachung, Privatsphäre, Rassismus, Medien, Menschenrechte/-würde, Diskriminierung
  • Filmstart 12.10.2017

Unglaublich, aber wahr: Während des Zweiten Weltkriegs gelingt es einigen jungen Juden, in der Anonymität Berlins unsichtbar zu werden. Regisseur Claus Räfle erzählt in seinem Film von Menschen, die dem NS-Regime ihr Leben abtrotzten, und er erzählt von Menschen, die still, aber entschlossen Widerstand geleistet haben. Sie erzählen die spannende und hoch emotionale Geschichte dieser wagemutigen Helden und widmen sich damit einem weitgehend unbekannten Kapitel des jüdischen Widerstands. Berlin, 1943. Das Nazi-Regime hat die Reichshauptstadt offiziell für „judenrein“ erklärt. Doch einigen Juden gelingt tatsächlich das Undenkbare. Sie werden unsichtbar für die Behörden. Oft ist es pures Glück und ihre jugendliche Unbekümmertheit, die sie vor dem gefürchteten Zugriff der Gestapo bewahrt. Nur wenige Vertraute wissen von ihrer wahren Identität. Da ist Cioma Schönhaus, der heimlich Pässe fälscht und so das Leben dutzender anderer Verfolgter zu retten versucht. Die junge Hanny Lévy blondiert sich die Haare, um als scheinbare Arierin unerkannt über den Ku’damm spazieren zu können. Eugen Friede verteilt nachts im Widerstand Flugblätter. Tagsüber versteckt er sich in der Uniform der Hitlerjugend und im Schoße einer deutschen Familie. Und schließlich ist da noch Ruth Gumpel, die als Kriegswitwe getarnt, NS-Offizieren Schwarzmarkt-Delikatessen serviert. Sie alle kämpfen für ein Leben in Freiheit, ohne wirklich frei zu sein... Als der Krieg 1945 zu Ende geht, haben von den 7000 versteckten Juden in Berlin nur etwa 1500 überlebt. Cioma, Hanny, Eugen und Ruth waren vier davon. DIE UNSICHTBAREN – WIR WOLLEN LEBEN von Claus Räfle setzt nicht nur ihnen, sondern allen Verfolgten und Rettern ein würdiges filmisches Denkmal.

 Weitere Informationen zum Film (download):

Zusätzliche Infos

  • Land/Jahr D 2017
  • Länge 110 Min.
  • FSK ab 12 Jahre
  • Altersempfehlung
  • Fächer Deutsch, Ethik, Geschichte, Religion, Sozialkunde, Politik, Philosophie
  • Themen
  • Filmstart 02.11.2017

Regisseur Markus Goller ("Friendship", "Frau Ella") hat in stimmungsvollen Bildern ein berührendes Roadmovie-Drama über zwei ungleiche Brüder geschaffen, das gekonnt zwischen Witz und Herz ausbalanciert. Getragen wird der Film vom überragenden Spiel der beiden Hauptdarsteller Fredrick Lau und David Kross, die sich damit schon jetzt für den nächsten Deutschen Filmpreis empfehlen. Sie sind ein unzertrennbares Paar: Ben (Frederick Lau) liebt seinen Bruder Barnabas (David Kross) über alles. Doch ganz gewöhnlich ist ihre Freundschaft nicht. Barnabas ist geistig zurückgeblieben, weshalb er „Simpel“ gerufen wird. Als die Mutter der Jungs stirbt, soll Barnabas in ein Heim eingewiesen werden, was Ben verhindert. Doch um Barnabas behalten zu können, brauchen die Brüder eine Genehmigung des Vaters. Der lebt in Hamburg und hat den Kontakt zur Familie abgebrochen. So brechen Ben und sein Simpel zu einer ungewissen Odyssee in die ferne Hansestadt auf. Die Tragikomödie basiert auf dem Buch von Marie-Aude Murail und ist ein liebevoll erzähltes Alltagsmärchen. Regisseur Markus Goller findet kraftvolle Bilder für die enge Beziehung des Bruderpaars. Dem Charme und der Spielfreude der Hauptdarsteller kann man sich nicht entziehen.

 Weitere Informationen zum Film (download):

Zusätzliche Infos

  • Land/Jahr D 2017
  • Länge 113 Min.
  • FSK ab 6 Jahre
  • Altersempfehlung ab 12 Jahre
  • Fächer Deutsch, Ethik, Französisch, Religion, Sozialkunde, Psychologie
  • Themen Behinderung, Familie, Verantwortung, Anderssein, Außenseiter, Diskriminierung, Gesellschaft, Selbstbestimmung, Respekt und Toleranz, Erwachsenwerden, Freundschaft
  • Filmstart 09.11.2017

Unser Land in einer Zeit, nicht allzu fern von heute: Nadesh ist entschlossen, über ihre Grenzen zu gehen, um im Rahmen eines Sportcamps einen der wenigen Stipendiatsplätze einer Elite-Uni zu ergattern. Doch nicht jeder in der Gruppe denkt so. Zach zeigt wenig Begeisterung für die Hochleistungsgesellschaft, die im Camp gefordert und gefördert wird. Zudem hat er gerade seinen Vater verloren und möchte am liebsten so wenig Zeit wie möglich in der Gruppe verbringen. Selbst sein Klassenlehrer, der Zachs Verhalten besorgt beobachtet, kommt nicht an ihn heran. Nadesh findet Zach faszinierend. Doch sie spürt auch, dass er mit seinen eigenwilligen Ansichten das Gruppengefüge durcheinander bringen könnte. Und so etwas wie unkontrolliertes Verhalten kann die Gesellschaft, in der Nadesh und Zach funktionieren sollen, nicht tolerieren. In seinem neuen Film JUGEND OHNE GOTT, frei nach der gleichnamigen Romanvorlage von Ödön von Horváth, entwirft Regisseur Alain Gsponer eine bedrohlich nah wirkende Dystopie. JUGEND OHNE GOTT ist starkes deutsches Kino. Ein überzeugender und mitreißender Genremix, der mit packender Spannung unterhält und mit seiner hochaktuellen Gesellschaftskritik zum Nachdenken anregt.

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Zusätzliche Infos

  • Land/Jahr D 2017
  • Länge 110 Min.
  • FSK ab 12 Jahre
  • Altersempfehlung
  • Fächer Deutsch, Ethik, Religion, Sozialkunde, Werte und Normen, Politik
  • Themen
  • Filmstart 31.08.2017

Es ist ein Millionen-Bestseller: The Circle, der Kultroman von Dave Eggers über einen Internet-Megakonzern, der Apple, Google und Facebook in einem zu vereinen scheint. Drei Jahre nach der Veröffentlichung folgt nun erwartungsgemäß die hollywoodreife Verfilmung, die Ende April 2017 in die Kinos kommt. Im ersten Trailer sind Emma Watson als neue Mitarbeiterin des Megakonzerns und Tom Hanks als Steve Jobs-ähnlicher, charismatischer Firmenchef zu sehen. „The Circle“ ist eine dunkle Vision des digitalen Zeitalters, in dem Arbeit und Privatleben verschmelzen, die Privatsphäre verschwindet und die totale Datenüberwachung von einem Megakonzern zur neuen Realität wird.

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Zusätzliche Infos

  • Land/Jahr USA 2017
  • Länge --
  • FSK filmabhängig
  • Altersempfehlung
  • Fächer Ethik, Sozialkunde, Informatik, Philosophie, Mathematik
  • Themen
  • Filmstart 14.09.2017

Seit 17 Jahren sind "Die Pfefferkörner" Hamburgs stärkste Antwort auf Gauner und Verbrecher. Mit DEM FLUCH DES SCHWARZEN KÖNIGS ist den Filmemachern ein überzeugender Start auf der großen Leinwand gelungen, der Spaß, Spannung und Lust auf mehr Kinoabenteuer der Pfefferkörner macht. Von Hamburg bis nach Südtirol: Mia und Benny haben sich eigentlich schon lange auf die gemeinsame Klassenfahrt gefreut. Doch der Trip steht unter einem schlechten Stern. Zuerst droht die Fahrt ins Wasser zu fallen, weil eine Kollegin von Lehrer Martin Schulze krank wird. Zum Leidwesen von Benny springt dann seine Mutter Andrea ein. Doch Mia, ihre Schwester Alice und Benny wären nicht umsonst die Pfefferkörner, wenn ihnen keine Lösung einfallen würde – da bekommen sie es in Südtirol mit einer neuen Gefahr zu tun. In dem Südtiroler Bergdorf trifft Mia endlich auf ihren alten Freund Luca. Der berichtet ihnen von unheimlichen Berggeistern, die ihr Unwesen in der Region treiben. Als auf einmal ein Kind verschwindet und überall unheimliche Zeichen auftauchen, scheinen alle Hinweise auf einen alten Fluch zu deuten. Zusammen mit ihrem neuen Klassenkameraden Johannes machen sich die Kinderdetektive auf, den rätselhaften Fall zu lösen. Die Pfefferkörner ermitteln – doch um dem Spuk auf die Schliche zu kommen, müssen sich Mia, Benny, Alice, Luca und Johannes in größte Gefahr begeben.

 Weitere Informationen zum Film (download):

Zusätzliche Infos

  • Land/Jahr D 2017
  • Länge 99 Min.
  • FSK ohne Altersbeschränkung
  • Altersempfehlung
  • Fächer Deutsch, Sozialkunde, Erdkunde, Sachkunde, Physik
  • Themen
  • Filmstart 07.09.2017
 
Aktionen & Events
*0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz | max 0,42 €/Min aus dem dt. Mobilfunknetz
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