Es ist eine phantastische Kulisse, im Sommer 2011. Die deutsche Frauenfußballmannschaft tritt im Berliner Olympiastadion vor 74.000 begeisterten Zuschauern zu ihrem ersten Spiel an. Davon hatten die Fußballerinnen geträumt: Dass ihr Sport in der Mitte der Gesellschaft ankommen würde. Und davon, dass sie ihrem Publikum ein neues Sommermärchen bescheren könnten. Dann die Enttäuschung: Das Team der Gastgeber schied im Viertelfinale gegen Japan aus.
Die luftig-leichte Komödie mit Wohlfühlgarantie versammelt ein Ensemble herausragender Schauspieler und Schauspielerinnen, allen voran Robert De Niro, Diane Keaton, Susan Sarandon und Katherine Heigl, die eine Hochzeitsfeier ins totale Chaos stürzen.
Sieben Jahre nach dem rückblickend wenig gelungenen "Superman Returns" unternimmt Warner Bros. einen weiteren Anlauf, den größten aller Comic-Superheroen auferstehen zu lassen. Konzeptionell begleitet von Christopher Nolan, der bereits Batman zur filmischen Renaissance verhalf, wirft Regisseur Zack Snyder („Watchmen“) sein gesamtes visuelles Talent in die Waagschale, Superman eine angemessene Filmkulisse zu verschaffen. Clark Kent (Henry Cavill) ist ein junger Mann mit Superkräften jenseits aller menschlichen Vorstellungskraft. Dennoch oder vielleicht sogar deswegen, fühlt er sich allein und isoliert.
| MÄNNERABEND 19.06 um 20.30 Uhr |
Nach "Blue Valentine" arbeitet Derek Cianfrance auch bei seiner zweiten Regiearbeit mit Ryan Gosling zusammen, diesmal an einem ambitionierten Epos, das drei Handlungsstränge und zwei Jahrzehnte umfasst. Ein elektrisierender und sehenswerter Film über Männer, die von ihrem inneren oder äußeren Schmerz zu extremen Handlungen getrieben werden, eine Meditation über Schuld und Sühne und Väter und Söhne und ein Schauspielerfilm, in dem die Darsteller - neben Gosling vor allem Bradley Cooper - zu überragender Form auflaufen.
| BZ-Film-Premiere am 12.06. / ab 13.06. im Kino |
FREIER FALL ist junges, kraftvolles Kino aus Deutschland. Ohne zu werten oder seine Figuren zu verurteilen, erzählt Stephan Lacant in seinem ersten Spielfilm das Drama eines Mannes, der aus seiner überschaubaren Welt fällt. In der Hauptrolle: Hanno Koffler, Schauspieler am Braunschweiger Staatstheater. Mit seiner körperlichen Präsenz, hinter der er immer wieder Sensitivität durchscheinen lässt, vermittelt Koffler was es heißt, wenn Lebensentwürfe zu Bruch gehen und es keinen Weg mehr gibt, den Menschen, die man liebt, gerecht zu werden.
Nach dem Tod ihrer Eltern hat der lebensfrohe, aber übervorsichtige Maarten (der niederländischen Star-Comedian Paul de Leeuw) seine kleine Schwester Molly allein großgezogen. Doch nun ist sie erwachsen und will mit ihrem Freund zusammenziehen. Das Leere-Nest-Syndrom droht, ein Hund hilft erst mal nicht weiter, der hübsche Ingenieur Arthur, der Maarten eines Tages buchstäblich vor die Füße purzelt, schon eher.
| Montag 03.06. |